Samstag, 4. Oktober

11:30 Uhr, Casa Torre

Dialog zwischen Prisca Agustoni und Gianna Olinda Cadonau.

Schreiben zwischen den Sprachen.

(FR / RM / DE / IT /PT)

Prisca Agustoni wurde in Lugano geboren und lebt seit 2003 in der Schweiz und Brasilien, wo sie als Literaturdozentin und Übersetzerin arbeitet. Als Übersetzerin und Literaturkritikerin ist sie für verschiedene italienische Zeitungen tätig. Die mehrsprachige Dichterin debütierte 2002 mit dem Buch Inventario di voci, dem zahlreiche Veröffentlichungen in italienischer, französischer und portugiesischer Sprache folgten, für die sie verschiedene Preise und Auszeichnungen erhielt. Zu ihren Werken zählen Un ciel provisoire (Samizdat, 2015); L’ora zero (Lietocolle, 2020); Verso la ruggine (Interlinea, 2022, Schweizer Literaturpreis / Finalistin des Fortini-Preises); O gosto amargo dos metais (7Letras, 2022, Oceanos-Preis und BH-Preis für Poesie); Quimera (Círculo de poemas, 2025) und das kürzlich erschienene L’animale estremo (Interno poesia, 2025, Finalist des Strega-Preises). Seit 2015 ist sie Mitglied des Programmkomitees des Festivals Chiasso Letteraria.

Gianna Olinda Cadonau schreibt Gedichte und Prosa auf Romanisch und Deutsch. Bei editionmevinapuorger sind zwei Gedichtbände erschienen, Ultim’ura da la not – Letzte Stunde der Nacht, 2016 und pajais in uondas – wiegendes Land, 2020. Ersterer wurde mit dem Förderpreis Terra Nova der Schweizerischen Schillerstiftung ausgezeichnet. 2023 erschien der Roman Feuerlilie beim Lenos Verlag. Das Manuskript wurde im 2022 mit dem Studer/Ganz Preis ausgezeichnet. Cadonau ist bei der Lia Rumantscha für die Kulturförderung verantwortlich und engagiert sich in verschiedenen Gremien für die Kultur in Graubünden. Die Lyrikerin lebt mit ihrem Mann und dem gemeinsamen Sohn in Chur.