Samstag, 4. Oktober

20:30 Uhr, Casa Torre

Kim de l’Horizon im Dialog mit Silvia Albesano, der italienischen Übersetzerin seines Romans.

Die Wahl der Sprache und ihre Kontamination im Dienst der Erzählfigur.

(DE / IT)

Kim de l’Horizon, geboren 2666 auf Gethen. Vor ›Blutbuch‹ versuchte Kim mit Nachwuchs­preisen attention zu erringen – u. a. mit dem Textstreich-Wettbewerb für ungeschrie­bene Lyrik und dem Damen­prozessor. Heute hat Kim genug vom »ICH«, studiert Hexerei bei Starhawk und textet kollektiv im Magazin DELIRIUM. ›Blutbuch‹ wurde 2022 mit dem Literatur­preis der Jürgen Ponto-Stiftung sowie dem Deutschen Buchpreis und dem Schweizer Buchpreis ausge­zeichnet. Der Roman wird in 17 Sprachen übersetzt und für die Bühne adaptiert.

Silvia Albesano ist im Piemont geboren und aufgewachsen und studierte in Pavia und Heidelberg moderne Literatur und Linguistik. Sie übersetzt aus dem Deutschen und Englischen Belletristik und Sachbücher mit Schwerpunkt Geschichte und Kulturgeschichte und arbeitet als Lektorin und Literatur­scout für verschiedene italienische Verlage. Zu den von ihr aus dem Deutschen übersetzten Autoren gehören Franz Kafka, Rainer M. Rilke, Leo Spitzer, Gustav Mahler, Esther Kinsky, Kim de l’Horizon, Charlotte Gneuß und Andreas Moster. Von 2008 bis 2018 lehrte sie Geschichte der italienischen Sprache an der Universität der italienischen Schweiz.