Samstag, 4. Oktober

17:30 Uhr, Casa Torre

Henri Michel Yéré im Dialog mit der Übersetzerin Carlotta Bernardoni-Jaquinta.

Vorgeschriebene Sprachen, Herzenssprachen und ihre Einbindung in die zeitgenössische Lyrik.

(FR / IT)

Henri Michel Yéré ist ein ivorisch-schweizerischer Dichter, geboren 1978 in Abidjan. Er hat drei Gedichtbände veröffentlicht. Mil Neuf Cent Quatre Vingt-Dix (Panafrika) und La nuit était notre seule arme (L’Harmattan) erschienen 2015. Mil Neuf Cent Quatre Vingt-Dix war für den Prix CoPo 2016 (Frankreich) und den Prix Ivoire d’Expression Francophone 2016 (Elfenbeinküste) nominiert. La nuit était notre seule arme erhielt 2016 eine besondere Erwähnung der Jury des Grand Prix National Bernard Dadié du Jeune Écrivain. Polo kouman/Polo parle (Éditions d’en bas, 2023) war in der Endauswahl für den Grand Prix Afrique de l’ADELF 2023 und wurde im Oktober 2024 mit dem Prix inter­national Rotary/PEN Club de la Francophonie ausgezeichnet. Yéré hat in Frankreich, Südafrika und der Schweiz studiert und ist Doktor der Zeitgeschichte. Er lebt in Basel, wo er als Dozent und Forscher tätig ist. Darüber hinaus ist er als unabhängiger Berater für Inklusion, Gleich­stellung und Diversität bei Kultur­institutionen, Forschungs­einrichtungen und Unternehmen tätig.

Carlotta Bernardoni-Jaquinta, geboren 1988 in Sorengo, studierte französische und russische Literatur an der Universität Lausanne. Sie war verantwortliche Redakteurin der italienischen Ausgabe des Schweizer Jahrbuchs Viceversa Literatur und Mitglied der Programm­kommission der Solothurner Literaturtage. Als Übersetzerin und Moderatorin arbeitet sie mit verschiedenen Kultur­veranstal­tungen und Institutionen zusammen. Für Gabriele Capelli übersetzte sie La moglie von Anne-Sophie Subilia, Fucile von Odile Cornuz und Galel von Fanny Desarzens.